Die Vereins-geschichte

Der Imkerverein Langenhorn wurde 1948 in Hamburg gegründet. Von den

ursprünglich 50 Mitgliedern kamen 16 Imker aus Norderstedt, da es dort keine eigene Interessenvertretung gab. Die Hamburger Imker, aus Alt-Langenhorn, der Fritz-Schumacher-Siedlung und Norderstedt unterhielten ca. 341 Bienenvölker.

In dieser Zeit war es noch üblich, dass die Bürger ihre Hausgärten landwirtschaftlich nutzten, wozu auch Bienenvölker zählten.Gerade in der besonderen Situation der Nachkriegszeit bestand eine große Nachfrage nach Bienenprodukte, wie Honig und Wachskerzen. Die Imkervereine hatten großen Zulauf und hohe Mitgliederzahlen.

1973 gründeten die Imker aus Norderstedt einen selbständigen Verein, aus dem sich nach ca. 12 Jahren wegen Differenzen eine Gruppe abspaltete und es entstand ein zweiter Verein in Norderstedt.

Die folgenden städtischen Generationen verloren allgemein das Interesse an der häuslichen Landwirtschaft und auch die Bienenhaltung wurde nicht weiter vermittelt. So überalterten die Vereine und die Mitgliederzahl nahm stetig ab. 1975 gab es in Alt-Langenhorn und der Fritz-Schumacher-Siedlung nur noch 10 Imker mit ca. 70 Völkern. Um diesen Trend entgegen zu wirken, entschieden die Vereine Langenhorn und Norderstedt sich zusammen zu schließen.

 

2005 wurde der Imkerverein-Langenhorn-Norderstedt gegründet.

Die jetzt neu organisierten Mitglieder entwickelten eine starke transparente Gemeinschaft, was sich an der bis heute wachsenden Mitgliederzahl, die inzwischen den ursprünglichen Bestand von 1948 überschritten hat, ablesen lässt. Der kontinuierliche Zulauf auch junger und jüngster Imker und Imkerinnen ist sicher der öffentlichen Präsens genauso zu verdanken, wie die verlässliche Unterstützung der Mitglieder untereinander.

 

Stand 2017:

84 Mitglieder

mit 739 Bienenvölkern

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